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Mein Besuch im Orbit(all)

Ein weiterer Besuch an einem tollen Ort rundet meine Besuchsreihe in diesem Jahr ab. Diesmal hatte ich die Freude das Raumfahrtzentrum Orbitall am FEZ Berlin zusammen mit meinem Missionsdirektor @SpaceHolgar besuchen zu können. Das Orbitall ist ein Zentrum an welchem Schulklassen und auch Familien einen tollen Einblick in die Welt der Raumfahrt erhalten können. Durch die Ausstellung von Raumfahrtexponaten und durch die Teilnahme an einer simulierten Weltraummission wird sicherlich Begeisterung für die Raumfahrt ausgelöst oder auch vertieft.  Die Zusammenarbeit vom Orbitall mit dem DLR ist dabei natürlich sehr hilfreich.

Das Orbitall ist auch das Zuhause des SpaceClubs Berlin. Dies ist ein Klub für Jugendliche mit Raumfahrtinteresse. Bei den Treffen im Klub können die Kids sich über aktuelle Themen und Forschungsergebnisse informieren, und auch selbst praktische Erfahrung sammeln und eigene Projekte starten. So gibt es dort zum Beispiel ein CanSat-Team. Mehr Informationen zum SpaceClub Berlin findet Ihr dann hier.

Im folgenden werde ich anhand von Bildern beschreiben wie so ein Besuch im Orbitall aussieht. Falls Ihr das Orbitall besuchen wollt und nicht zu viele Details vorab wissen möchtet dann bitte hier nicht weiterlesen.  Informationen für einen Besuch dort gibt es auf der Webseite des Orbitall.

Vielen Dank an alle Mitarbeiter im Orbitall für den freundlichen Empfang und die Unterstützung. Wir hoffen bei einem zukünftigen Projekt mit Euch zusammenarbeiten zu dürfen. Und gerne starten wir auch gerne mal eine Rakete für Euch. Vielen Dank.

Euer Mausonaut

 

P.S.: Mein Dank gilt auch Constanze Kramer (a.k.a. @connespace) – für die Anregung zu diesem  Besuch. Dankeschön.

 

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Wir sind vor dem Orbitall-Raumfahrtzentrum im FEZ Berlin angekommen.

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Die eindrucksvolle Eingangshalle des Orbitall mit vielen Raumfahrtbezogenen Exponanten. In den folgenden Bildern werden einige der Exponate vorgestellt.

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Modell der einzelnen Raketenstufen einer Saturn-V-Mondrakete (links) und ein zusammengesetztes Modell der Saturn-V (rechts).

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Cooles Modell eines Space-Shuttle-Orbiter mit geschlossener Ladebucht (links) und eines Space Shuttles mit geöffneter Orbiter-Ladebucht (rechts).

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CanSat vom Team des Spaceclub Berlin (links). 2016 wurde das Spaceclub-Team deutscher CanSat-Champion (rechts: der Siegerpokal) und 2. beim europäischen CanSat-Wettbewerb. Technologie aus den CanSat wird beim nächsten Projekt des Spaceclubs benutzt. Das Projekt wird „BikeSat“ genannt – mehr dazu hier. Der Klub nimmt damit am Wettbewerb um den GreenTec-Award teil. Bitte votet für den Spaceclub Berlin! Danke.

 

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Jeder gute Raumfahrtklub hat eine Büste vom ersten Raumflieger Juri Gagarin – so auch das Orbitall.

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Als nächstes gehen wir in die Astronauten-Trainingshalle. Und ja, ich bin auch in der Halle. Sucht mich mal!

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In der Trainingshalle sieht man neben Trainingsgeräten auch schon einige Stationsmodule.

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Ein tolles 1:1-Mockup eines Sojus-Raumschiffes (rechts) gibt es auch in der Trainingshalle.

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3-Achsen-Rotator-Trainingsgerät. Mein Missionsdirektor hat es ausprobiert!

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Natürlich hat SpaceHolgar mich auch einmal mittrainieren lassen – ein super Spaß!

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Das fantastische Sojus-Raumschiff im Orbitall (links). Im unteren Sojus-Servicemodul gibt es einen Trainingsdrehstuhl (rechts).

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Die Sojus-Landekapsel hinter mir mit dem Orbitalmodul (links) und ich dann in der Landekapsel (rechts). Dort kann man üben das Sojus-Raumschiff zu fliegen und auch an der ISS anzudocken.

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Blick in Richtung Missionskontrollraum.

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Missionskontrollraum: Von hier überwacht die eine Hälfte einer Gruppe die Mission der anderen Hälfte.

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Eine Astronautin(-Figur) in einem sogenannten Pumpkin-Anzug. So einen Anzug tragen Astronauten bei Start und Landung. Hihi – nicht kitzeln bitte.

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Koffer mit den Anweisungen und Aufgaben für die Raumfahrergruppe der Simulation.

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Cockpit des Shuttle-Simulators in Flugbeleuchtung. Mit dem Simulator fliegen die Raumfahrer zur ISS.

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Das Cockpit des Shuttle-Simulators mit voller Beleuchtung. Die Piloten nehmen hier Platz.

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Der hintere Teil des Shuttle-Simulators. Hier nehmen die Missionsspezialisten Platz.

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Willkommen im Columbus-Trainingsmodul des Orbitall!

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Hier im Columbus-Trainungsmodul führen die Missionsspezialisten wissenschaftliche Experimente durch. Diese Experimente sind in Racks untergebracht, welche den Racks an Bord des realen ISS-Columbus-Modules ähneln. Cool!

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Grosses Labormodul mit weiteren wissenschaftlichen Experimenten.

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Detailblick auf zwei der Experimentierracks. Solche Racks sind sehr interessant für ein zukünftiges Projekt.

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Zum Abschluss unseres Besuches im Orbitall hatten wir das Glück die Staatssekretärin Frau Zypries zu treffen. Wir haben dabei auch unser zukünftiges Projekt erläutern können. Dankeschön!

 

 

 

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Videoserie zum „juri“-Experimentierkasten des BDLI

Wir (Ich – Mausonaut und mein Missionsdirektor @SpaceHolgar) haben eine kleine Videoserie zur Vorstellung von Versuchen aus dem Experimentierkasten der „juri“-Initiative des BDLI und dem YAEZ-Verlag erstellt. Die Experimente sind für Grundschüler der 3. und 4. Klassen gedacht und sollen das Interesse an Luft- und Raumfahrt wecken. Mehr Infos gibt es unterhalb der Videos. Viel Spaß!

Und hier ist Video 1:

Video 2:

Video 3:

Und das 4. Video zeigt das Bauen und Testen von Raketen angetrieben mit Backpulver:

Den Experimentierkasten mit insgesamt 9 spannenden Versuchen können Grundschulen kostenlos auf der folgenden Webseite bestellen, und natürlich kann man dort auch mehr mehr Informationen zur „juri“-Initiative des BDLI finden: http://www.skyfuture.de/juri/ .
Vielen Dank dem BDLI für die tolle „juri“-Initiative und dem YAEZ-Verlag für die Möglichkeit den fantastischen „juri“-Experimentierkasten zu testen. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht! Was können wir denn als nächstes für Euch tun? Danke!
Euer Mauso
P.S: Der „juri“-Experimentierkasten ist dieses Jahr leider nicht mehr vorrätig. Nächstes Jahr gibt es sicherlich einen neuen Kasten. Einige Experimente kann man aber auch leicht ohne den Kasten mit einfachen Hilfsmitteln durchführen! Dazu kann man das Begleitheft zum Kasten hier herunterladen: http://www.skyfuture.de/fileadmin/juri/pdf-vorlagen/juri-Experimentierkasten_Lehrerbegleitheft.pdf
Und auch die Experimentieranleitungen gibt zum Herunterladen: http://www.skyfuture.de/fileadmin/juri/pdf-vorlagen/juri-Experimentierkasten-Anleitungen.pdf
Viel Spaß beim Experimentieren!
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Besuch des Landetests der Orion-Kapsel am Langley Research Center

Am 25. August hatte ich die Freude am NASA Social für einen Orion-Wasserlandungstest am Forschungszentrum in Langley (LaRC) teilnehmen zu dürfen. Als Nicht-Amerikanischer Mensch kann man eigentlich nicht an einem NASA Social teilnehmen, aber bei einer Maus wird schon mal eine Ausnahme gemacht. Und mich haben bei diesem Besuch auch Freunde aus Amerika unterstützt. So war mein alter Freund Perry (@STEMFalcon bei Twitter) dabei. Und dann wurde ich auch von der charmanten Lynn Freedland (@621Lynn) begleitet.

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Gruppenphoto mit Lynn Freedland (Mensch links), Perry (@STEMFalcon, links) und mir. Und dann ist da noch Ellen Ochoa (Mensch rechts), eine ehemalige Astronautin und jetzige Direktorin des Johnson Space Center in Houston. Sie war 4 Mal mit dem Space Shuttle im Weltall.

Am LaRC betreibt die NASA vielseitige Forschung für die Raumfahrt und auch für die Luftfahrt. Bei der Veranstaltung konnten wir einen Einblick in einige dieser Forschungsbereiche gewinnen. So haben wir aufblasbare Module ähnlich dem BEAM-Modul, welches derzeit an der ISS angedockt ist, anschauen dürfen. Solche Module könnten einmal bei Flügen zum Mars oder auch auf dem Mars oder dem Mond selbst als Unterbringung für Astronauten genutzt werden. Die aufblasbaren Module sind ja deutlich leichter als normale Module aus Metallen wie Aluminium. So könnte man mit aufblasbaren Modulen den Astronauten deutlich mehr Raum bei ihren langen Flügen und Aufenthalten im MoonVillage auf dem Mond oder auf dem Mars bieten im Vergleich zu herkömmlichen Modulen aus Metall.

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Perry und ich vor einem der aufblasbaren Testmodule am LaRC.

Wir haben auch Test-Module besucht mit denen man untersucht wie man die Astronauten bei ihren langen Reisen durch das All besser gegen Strahlung schützen könnte. Ideen wie z.B. Ummantelungen der Module mit Schichten aus Wasser und Kunststoffen werden untersucht. Diese Materialien sind besonders geeignet die harte Strahlung der Sonne abzubremsen und somit ungefährlicher für die Astronauten zu machen.

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In einem Modell eines Habitats für Mond- und Marsoberfläche. Verschiedene Möglichkeiten des Schutzes vor gefährlicher Strahlung werden hiermit getestet.

Außerdem konnten wir die Halle besuchen, in welcher getestet wird wie man am besten einen kleinen Asteroiden bzw. ein Bruchstück eines Asteroiden greifen könnte. Dies sind Tests für die geplante ARM-Mission der NASA. Bei dieser Mission soll ein Stück von einem Asteroiden in eine Umlaufbahn um den Mond gebracht werden. Dort sollen dann Astronauten wie z.B. mein Freund Alexander Gerst hinfliegen und dieses eingefangene Stück eines Asteroiden genauestens untersuchen und auch grössere Proben vom Asteroiden mit zur Erde bringen. Diese Mission würde mit einem Orion-Raumschiff durchgeführt werden.

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Auf einem Modell eines Asteroiden. Dieses Modell dient zum Testen des Greifens eines kleinen Asteroidenteilstücks bei der sogenannten ARM-Mission.

Das neue Orion-Raumschiff der NASA soll ja zu Flügen in den Mondnahen Raum dienen und später auch mal zu Flügen zum Mars. Es wird zusammen mit der ESA und Airbus DS gebaut. Die Europäer liefern das Antriebsmodul für das Orion-Raumschiff. Dieses wird „European Service Module“ ESM genannt und hat neben der Antriebsfunktion auch die Aufgabe Gase und Wasser für des Crew Module CM mit den Astronauten zu lagern. Die erste Flugeinheit des ESM wird gerade bei Airbus DS in Bremen für einen Testflug im Jahre 2018 zusammengebaut. Bei meinem Aufenthalt anlässlich des Space Camps in Bremen im Juli hatte ich die Ehre einen Blick auf dieses Servicemodul werfen zu dürfen, doch pssst, der Besuch war ein wenig geheim und Fotos darf man bei so einem Besuch natürlich auch nicht machen.

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Ein tolles 1:4-Modell des NASA-Raumschiffes Orion ausgestellt bei der ILA 2016 (mehr Bilder von der ILA findet Ihr hier.) Man kann sehr gut das European Service Module ESM mit all den Steuerduesen und Solarzellenflaechen erkennen.

 

Das Trainingsmodul des Orion CM für die Astronauten in Houston habe ich ja auch schon besuchen dürfen. Das Orion-Raumschiff ist mir also schon sehr gut bekannt. Ich hatte auch eine kleine Hoffnung beim Orion-Testflug 2018 an Bord sein zu dürfen. Aber jetzt fliege ich wohl mit meinem Freund Alexander Gerst 2018 für 6 Monate zur Internationalen Raumstation ISS. Aber vielleicht klappt ein Mitflug im Orion später in den 20er Jahren – hoffentlich wieder mit Alexander Gerst. Und dann würde ich auch mit der Orion-Kapsel landen – auf dem Wasser – wie jetzt hier beim Test am LaRC.

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Das 1:1 Modell des Orion Crew Module am Johnson Space Center in Houston beim einem Besuch dort im Mai 2016. Mehr Bilder von diesem Besuch findet Ihr hier .

Das Orion CM landet normalerweise unter drei riesigen Hauptfallschirmen. Es muss aber auch nur mit zwei Hauptfallschirmen landen können. Welche Auswirkungen so eine Landung unter zwei Fallschirmen für die Astronauten haben würde wurde jetzt hier ausprobiert. Die Kapsel schlägt dann natürlich schneller auf der Wasseroberfläche und mit einer gewissen Neigung auf. Und das sieht dann so aus wie hier im Test:

Wusch, das hat aber gespritzt!. Nass bin ich aber nicht geworden. Die Testfiguren im Inneren der Orion-Kapsel wurden sicherlich gut durchgeschüttelt. Ich hatte mich auch freiwillig als Testmaus gemeldet, aber diese Aufgabe war leider schon vergeben.

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Gruppenphoto der gesamten Social-Media-Gruppe. Könnt Ihr mich sehen?

Das war ein fantastischen Ereignis dort beim LaRC. Vielen Dank an die NASA und dann natürlich an Lynn Freedland und Perry. Lynn hat übrigens die tollen Bilder am LaRC aufgenommen. Vielen Dank Lynn!

Falls Ihr dieses Abenteuer in allen Details nochmals verfolgen wollt, dann geht bitte zu diesem Tweet und schaut Euch alle (als Gespräch) verbundenen Tweets an:

 Dankeschön und viel Spaß!

Euer Mausonaut

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Bei den Raketentriebwerkstestern des DLR in Lampoldshausen

Während meiner kleinen Tour durch Deutschland nach meiner dritten Mission zur MoonDotStation (mehr dazu hier) hatte ich das Vergnügen beim DLR Lampoldshausen vorbeizuschauen zu können. Dort werden bekanntlich die Flüssigkeitstriebwerke für die europäische Raumfahrt getestet. Für mich als Mausonaut und Raketenflieger (ich starte ja wie sicher bekannt ist mit einer Ariane 6 – wie hier!) war dieser Besuch im dortigen Museum natürlich ein absoluter Höhepunkt. Doch jetzt lasse ich die Bilder sprechen! Bitteschön!

Euer Mausonaut

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Weitwinkelaufnahme von einem Teil des Museums. Es gibt noch viel mehr zu sehen. Ein Besuch ist auf jeden Fall lohnenswert! Besuchszeiten: jeden 2. und 4. Freitag im Monat von 15-18 Uhr und als Gruppe – mehr dazu hier.

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Seht Ihr mich? Ich stehe am Feststoffbooster dieses Modelles der Ariane 4. Das riesige Modell hat 2 Feststoffbooster und 2 Booster mit flüssigem Treibstoff. Mein Modell zu Hause ist nur halb so groß! ;(

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Ein weiteres riesiges Modell einer europäischen Trägerrakete. Dies ist die gegenwärtig größte Rakete der ESA – eine Ariane 5. Zu Hause habe ich auch ein Modell einer Ariane 5 – das kann man sogar starten!

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Das ist ein echtes Haupttriebwerk einer Ariane 5 – genannt Vulcain.  Es treibt die zentrale Hauptstufe der Ariane 5 für rund 10 Minuten an.

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Einblick in die Einspritzvorrichtung eines Vulcain-2-Triebwerkes. Durch die vielen Röhren über mir werden flüssiger Wasserstoff und flüssiger Sauerstoff in die Brennkammer unterhalb eingespritzt und dort verbrannt. Die dabei entstehenden sehr heißen Gase treiben die Rakete an.

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Ein Modell der gesamten Einrichtung hier beim DLR in Lampoldshausen. Wie man sieht gibt es mehrere Teststände hier. Leider kann man diese im Moment nicht besuchen. Und dabei bin ich doch so neugierig!

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Ein weiteres Triebwerk – es wird Aestus genannt. Dies ist das Triebwerk der kleineren EPS-Oberstufe der Ariane 5. Diese Oberstufe wurde z.B. bei den Starts der ATV-Transportschiffe der ESA zur ISS genutzt. Demnächst ist diese Oberstufe beim Ariane-5-Start von 4 Galileo-Navigationssatelliten im Einsatz. In der Zukunft wird das Aestus-Triebwerk vielleicht auch als Haupttriebwerk des Europäischen Servicemodules ESM für das Orion-Raumschiff genutzt.

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Das ist eine echte ESC-A-Raketenstufe. Das ist die grössere Oberstufe der Ariane 5.

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Einblick in die aufgeschnittenen Tanks der ESC-A-Oberstufe. Oben sieht man den großen Tank für den flüssigen Wasserstoff. Unterhalb befindet sich der kleinere Tank für den flüssigen Sauerstoff.

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Ein Modell des wohl kompliziertesten Teststandes hier beim DLR Lampoldshausen. Er wird P4 genannt und dient dem Test von Oberstufentriebwerken. Der Test dieser Triebwerke ist besonders kompliziert da man ein Vakuum während des Tests erhalten muss. Die aus dem Triebwerk ausströmenden Gase müssen also sehr schnell abgesaugt werden.

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Dies ist eine Steuerdüseneinheit vom europäischen Raumtransporter ATV. Damit wurde die Orientierung und Ausrichtung des ATV gesteuert.

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Ein Triebwerk wie es beim ATV für Bahnmanöver genutzt wurde. Ein ATV hatte 4 davon. Das Servicemodul des Orion-Raumschiffes wird 8 solcher Triebwerke haben. Somit wäre man besser gerüstet für den seltenen Fall daß einmal ein Triebwerk ausfällt.

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Verschiedene Zündeinrichtungen für Triebwerke. Man muss beim Start eines Triebwerkes nicht nur die Verbrennung zünden. Auch die Treibstoffförderung mit Turbopumpen oder Gasgeneratoren muss so zuerst mit Zündgeräten gestartet werden.

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Ein sehr interessantes Plakat über die vielseitige deutsche Forschung an Bord der ISS-Station. Mich kann man auch sehen: oben links in der Brusttasche von meinem Freund Alexander Gerst.

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Als Assistent war wie so oft mein Missionsleiter @SpaceHolgar beim Besuch dabei. Er hat die meisten Fotos aufgenommen. Ich hatte mal wieder meinen Selfiestick vergessen. 😉

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Herr Fehrer (links) und Herr Balz vom DLR haben uns durch das Museum geführt und so manche interessante Geschichte von den Ereignissen hier in Lampoldshausen erzählt. Vielen Dank für die Unterstützung bei unserem Besuch. Vielen Dank auch an Frau Kuestner für den netten Empfang. Wir kommen gerne wieder einmal vorbei!

P.S.: Und beim nächsten Besuch kann ich hoffentlich auch die Teststände für die Triebwerkstest anschauen. Wird es nochmal einen Tag der offenen Tür geben? Ich hoffe doch sehr!